Gute Schule Graubünden - Mitsprache bei wichtigen Bildungsfragen

Änderung der Kantonsverfassung

6. Bildung , Kultur und Freizeit

Bei Art. 89  gibt es neu einen Absatz 4: Wichtige grundsätzliche Fragen der Bildung sind durch das Gesetz oder durch einen dem fakultativen Referendum unterliegenden Beschluss des Grossen Rates zu regeln.

Art. 17 Absatz 1: Wenn 1500 Stimmberechtigte oder ein Zehntel der Gemeinden es verlangen, werden der Volksabstimmung unterstellt:

Wir wollen neu eine Ziffer 4 anfügen: Beschlüsse des Grossen Rates über wichtige, grundsätzliche Änderungen im Bildungswesen.

Gute Schule Graubünden – Mitsprache  bei Lehrplänen

Änderung  des Schulgesetzes

3.  Lerninhalte, Lehrplan und Lehrmittel

Art. 29 (bisher) Art.29 Initiativtext (Änderungen fett)
 

¹Die Regierung bestimmt die Pflicht-, Wahl- und Wahlpflichtfächer und erlässt den Lehrplan für die Stufen der Volksschule. Der Lehrplan regelt verbindlich die Stufenziele und die grundlegenden Inhalte des Unterrichts.
Er kann für einzelne Fächer verbindliche Ziele festlegen.

Absatz 1

Satz 1 Die Regierung bestimmt die Pflicht-, Wahl- und Wahlpflichtfächer und erstellt den Lehrplan für die Volksschule.

Satz 2 (neu) Der Lehrplan regelt verbindlich die grundlegenden Inhalte und Ziele des Unterrichts in den einzelnen Fächern und die Jahresziele der einzelnen Klassen.

Satz 3 und 4 (neu) Der Lehrplan oder grundlegende, strukturelle oder inhaltliche Änderungen des Lehr-plans, sind vom Grossen Rat zu ge-nehmigen. Der Genehmigungs-beschluss sowie die wichtigen ge-setzlichen Regelungen über die Umsetzung des Lehrplans unter-liegen dem fakultativen Referendum.

2Der Lehrplan umfasst die Stundendotation sowie die Lektionentafeln, welche die Gesamtzahl der
Unterrichtseinheiten und den Rahmen für deren Aufteilung auf die Fächer bestimmen. Die Stundendotation darf auf Jahresbasis den Durchschnitt der deutsch- und mehrsprachigen Kantone nicht unterschreiten.
Absatz 2 unverändert

 

 

 

 

3Der Lehrplan ist nach Möglichkeit interkantonal zu koordinieren. Absatz 3
Satz ¹(unverändert) Der Lehrplan ist nach Möglichkeit interkantonal zu koordinieren.
Satz ²(neu) Interkantonale Vereinbarungen zu den Lehrplänen müssen vom Grossen Rat genehmigt werdenund unterstehen dem fakultativen Referendum.
 Art. 103 Übergangsrecht
Bei Inkrafttreten dieses Gesetzes hängige Verfahren werden nach bisherigem Recht zu Ende geführt. Absatz 1 Satz 1 streichen

Absatz 1

Satz 1 (neu) Lehrpläne, welche nach der Annahme der vorliegenden Initiative in Revision sind oder eingeführt werden, bedürfen der Genehmigung durch den Grossen Rat; der Beschluss untersteht dem fakultativen Referendum. (vgl. Artikel 29, Absatz 1, Satz 2, 3 und 4)

Satz 2 (neu) Bereits eingeführte Lehrpläne sind innerhalb von 2 Jahren gemäss Artikel 29, Absatz 1, Satz 2, 3 und 4 anzupassen oder neu zu erlassen.

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Vergleich Gesetzestexte

Wichtige Gesetzestexte