Tages-Anzeiger 26.5.2018, Allan Guggenbühl, Jugendpsychologe

«Selbstorganisiertes Lernen und kompetenzorientierter Unterricht sind Betrug an den Kindern. Die Reformen berücksichtigen die Psychologie der Kinder nicht, es handelt sich um intellektualistische Kopfgeburten.»

vergleiche NZZ 31.08.2018, Martin Beglinger,  Der bildungsindustrielle Komplex

Gibt es ein globales Netzwerk, welches das traditionelle pädagogische Establishment aushebelt und die Ökonomisierung der Schule anstrebt? Unsere bewährte Volksschule soll nicht zum Spielball von Bildungsstrategen und zur Rohstofflieferantin von Humankapital verkommen.

NZZ, 18.04.2018, Walter Herzog, emeritierter Ordinarius für pädagogische Psychologie der Universität Bern

«Je mehr die Schule in den Sog von expertokratisch und technokratisch motivierten Reformen gerät, desto mehr steht zu befürchten, dass ihre Akzeptanz in der Bevölkerung schwindet.»

und ebenfalls Walter Herzog in BS 2017

«Um den schleichenden Abbau der demokratischen Kontrolle unseres Bildungssystems zu stoppen, müssen wir die Schule wieder dort platzieren, wo sie hingehört: in den Raum der Öffentlichkeit.»

Carl Bosshard, Dr. phil. PH Zug in Journal 21

Das Lernen ist ein Beziehungsgeschehen! Kinder machen Fortschritte, wenn die Lehrpersonen ihr Fach lieben und Zuneigung zu den Schülern zeigen. Die Rolle des Lehrers ist zentral. Geführter Unterricht und Ansprüche zeigen bessere Resultate.